Head Worldcup Rebels: Rennsport-Erfahrung für jeden Skifahrer

Was zeichnet einen Ski-Profi aus?

Können wir eigentlich so fahren wie die Ski-Profis, wenn wir uns die Top-Modelle der Ski-Hersteller unterschnallen? Leider nein, das wird wohl nicht klappen. Um tatsächlich zum Kreis der Ski-Profis zu zählen, gehört hartes Training, jede Menge Talent und die Bereitschaft, sich Herausforderungen zu stellen. 

Head – Erfolgreich im Ski-Rennsport

Am Beispiel der Firma Head wollen wir für euch etwas Licht ins Dunkel der verschiedensten Racemodelle bringen. Kaum ein Ski-Hersteller engagiert sich so sehr im Skirennsport wie die österreichische Marke Head aus dem beschaulichen Kennelbach in Vorarlberg. Die Reihe der von Head ausgerüsteten Spitzenathleten spricht Bände: Mit Stars der Szene wie Lindsey Vonn, Aksel Lund Svindal, Ted Ligety, Bode Miller, Hermann Maier, Lara Gut oder Anna Veith ist es Head in der jüngeren Vergangenheit  und Gegenwart gelungen, seine Athleten in allen Disziplinen vom Slalom über Abfahrtslauf und Super-G bis hin zum Riesenslalom auf allen relevanten Treppchen zu platzieren.
Aber du fragst dich zurecht: Und was habe ich davon? Die Antwort lautet: jede Menge! Denn Head behält sein aus jahrelanger Weltcup-Erfahrung gewonnenes Know-How nicht für sich, sondern hat es sich zum Ziel gesetzt, Rennperformance für jedermann zu ermöglichen und lässt das Wissen in die Serienski einfließen.

Weltcup Technologie für die Piste

Mit der „Worldcup Rebels“-Serie bringt Head nicht nur die Qualität, sondern auch die Vielfalt des Skisports auf die öffentliche Piste. Diese Serie ist nicht nur im Design den Worldcup-Modellen nachempfunden – es steckt auch jede Menge Worldcup-Technologie in jedem einzelnen Modell. Die legendäre Worldcup Sandwich Konstruktion (bei einigen Modellen noch mit Graphene verfeinert) sorgt für satten Kantengriff und Laufruhe. Dank des Rebel Camber kriegt man wieder richtig Druck in die Schaufel. Die Top-Modelle warten mit der Freeflex Evo mit einer Bindung auf, die der natürlichen Dynamik der Ski volle Entfaltung ermöglicht. Und die bewährte Intelligence-Technologie sorgt für eine optimale Anpassung an Gelände und Fahrstil.Die Vielfalt ist in der Tat so groß, dass es gar nicht so leicht ist, den Überblick zu behalten. Grob gesagt lassen sich die insgesamt acht Modelle in drei Kategorien aufteilen: in Slalomski, Raceski und Kombi-Ski.

Head Worldcup Rebels Slalomski: Ein Kurzschwung-Traum

Die drei Slalomski der Rebel-Reihe zeichnen sich durch hervorragenden Kantengriff, kurze und knackige Radien und einen schnellen Kantenwechsel aus. Wendigkeit und Agilität sind die Kennzeichen aller Slalom Modelle. An der Spitze der Hierarchie steht sicherlich der nach FIS-Norm gebaute  Head Worldcup Rebels i.SL RD  (RD steht für Race-Department), der den Original-Weltcup-Modellen sehr ähnlich ist: Er verbindet einen extrem aggressiven Zug in die Kurve mit einem ordentlichen Boost am Schwungende. Das macht Spaß, ist aber nicht ganz ohne: Um gut gefahren zu werden, erfordert er Kraft, Aufmerksamkeit und Reaktionsschnelligkeit.
Einen guten Mittelweg bietet der Head Worldcup Rebels i.SL. Etwas leichter im Handling, ohne dabei an Torsionssteifigkeit einzubüßen ist er die perfekte Lösung für sportliche und kraftvolle Skifahrer, die in Schräglage über die Piste carven möchten und sich immer und zu jedem Zeitpunkt auf ihr Material verlassen wollen.
Wer es ein bisschen weniger anspruchsvoll mag, aber auf den Griff und die Wendigkeit eines echten Slalom-Racers nicht verzichten mag, kann es mit dem Head Worldcup Rebels i.SLR versuchen. Dank seiner Powerrail-Bindungsplatte ist er etwas gutmütiger als seine großen Brüder und fügt der Sportlichkeit einen Schuss Komfort hinzu.

Racecarver aus der Head Worldcup-Rebels Serie. Lust auf Speed?

Worauf es bei den Race-Modellen ankommt, wird schon am Namen deutlich genug: Der Head Worldcup Rebels i.Speed  und der Head Worldcup Rebels i.Speed Pro stehen vor allem für Geschwindigkeit. Schon der Head Worldcup Rebels i.Speed ist ein Präzisionsinstrument, dass sich unheimlich feinfühlig, dabei aber sicher wie auf Schienen den Berg hinabbewegen lässt. Einmal auf die Kante gelegt wird dieser Ski seinem Fahrer ein Grinsen ins Gesicht zaubern, welches er die ganze Abfahrt über nicht mehr loswird. Hier trifft in perfekter Manier Laufruhe auf Kantengriff!  Und mit dem Head Worldcup Rebels i.Speed Pro  legt der Hersteller aus Vorarlberg noch eine Schippe oben drauf, und zwar in Form einer massiven WCR-14-Raceplatte unter der Bindung. Aber Vorsicht: Vor Nebenwirkungen wie Geschwindigkeitsrausch, Ohrensausen und einer Adrenalin-Überdosis muss eindringlich gewarnt werden!

Head Kombi-Racer. Mal lange, mal kurze Radien?

Und was ist mit all den Ski, die zwischen Race- und Slalom-Carvern liegen? Die sind für diejenigen gedacht, die sich zwar um FIS-Normen für den Rennskibau nicht scheren, aber dennoch auf Race-Technologie nicht verzichten wollen. Sowohl der Head Worldcup Rebels i.Race als auch der Head i. GSR  und der Head i.Shape Pro sind ausgezeichnete Kombi-Racer, die genau zwischen den Racecarvern und Slalomcarvern positioniert sind. Sie verbinden Wendigkeit mit Laufruhe und somit das Beste aus Slalom und Race. Der Head Worldcup Rebels i.Race  zeichnet sich vor allem durch seine Bissigkeit aus, und zeigt gerade bei mittleren Radien, was in ihm steckt. Der Head Worldcup Rebels i.GSR  bietet einen perfekten Einstieg in das Race-Erlebnis, ohne den Fahrer zu überfordern. Und der Worldcup Rebels i.Shape Pro ist genau das Richtige, wenn man zwar fahren möchte wie Ted Ligety, aber leider nicht über Oberschenkel wie ein Mastbulle verfügt.

Fazit: Head bietet eine enorme Ski-Auswahl für jeden Typ Skifahrer

Head gilt nicht ohne Grund als der Spezialist für gute Skifahrer. Das dichtgedrängte Race-Sortiment spricht für sich selbst: Es ist einfach für jeden etwas dabei. Jetzt müsste man sich bloß noch entscheiden können.

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