Ski-ABC


Ski-ABC
Camber:
...
nennt man die Vorspannung des Skis.

Flex:
... ist die Härte/Durchbiegung des Skis. Der Flex ist ein Punkt, um die Sportlichkeit eines Skis zu bestimmen. Grob gesagt: Je härter der Flex, desto sportlicher, je weicher, desto komfortabler ist ein Ski.

Rebound:
... ist die Rückstellkraft/der Rückprall des Skis. Der Rebound beschreibt das Rückfedern des Skis nach einer Kurve. In der Kurve wird der Ski durchgebogen (gespannt wie ein Bogen). Bei der Entlastung am Kurvenende folgt der Rückprall des Skis in die Ausgangsposition. Je stärker ein Rebound ist, desto sportlicher ist auch meistens der Ski. Und je schwächer der Rebound ist, desto komfortabler lässt sich ein Ski fahren.

Rocker:
... wird immer mit dem Ziel verbaut, die Drehfreudigkeit des Skis zu verbessern. Er beschreibt für Pistenski eine verlängerte Schaufelaufbiegung, die bereits am breitesten Punkt des Skis beginnt und bis in die Skispitze reicht. Der Vorteil dieser Konstruktion ist eine Art Servolenkungseffekt. So dreht ein Rocker-Ski in 180 cm Länge in etwa so leicht wie ein herkömmlicher Ski in 160 cm Länge, ohne dabei in Kurven an Laufruhe einzubüßen. In der Summe gibt es aber so viele verschiedene Rocker-Bauweisen wie es Skitypen gibt.

Skischuhgrößen:

MP
Mondo point

EU UK  

MP
Mondo Point

EU UK
15.5 25 7,5   26.0 40,5 7,0
16.5 26,5 8,5   26.5 41 7,5
17.0 27,5 9,0   27.0 42 8,0
17.5 28 10,0   27.5 42,5 8,5
18.5 29 11,0   28.0 43 9,0
19.5 30,5 12,0   28.5 44 9,5
20.0 31 13,0   29.0 44,5 10,0
20.5 32 1,0   29.5 45 10,5
21.0 33 2,0   30.0 45,5 11,0
21.5 34

3,0

  30.5 46 11,5
22.0 35 3,5   31.0 47 12,0
22.5 36 4,0   31.5 47,5 12,5
23.0 36,5 4,5   32.0 48 13,5
23.5 37 5,0   32.5 48,5 13,5
24.0 38 5,5   33.0 49 14,0
24.5 38,5 6,0   33.5 50 14,5
25.0 39 6,5   34.0 51 15,0
25.5 40 7,0        

Sandwich-Bauweise:
… hat nichts mit belegten Broten zu tun, sondern beschreibt, dass verschiedene Werkstoffe wie etwa Holz, Metall, Carbon oder Glasfasergelege sinnbildlich wie Brot, Salat und Käse übereinander gestapelt werden und bei hohem Druck und Hitze miteinander verpresst werden. Das kann auf verschiedenste Weise und mit unterschiedlichen „Zutaten“ passieren, was am Ende zu sehr unterschiedlichen Fahreigenschaften des Skis führt.

Sidecut:
... ist die Taillierung bzw. sind die Maße des Skis. Die Taillierung gibt Ihnen Aufschluss darüber, für welche Schwungradien der Ski konzipiert wurde. 126-69-111 (Schaufel-Skimitte-Skiende in mm) ist z. B. eine klassische Taillierung für Slalom-Ski. 116-71-102 ist z. B. eine klassische Riesenslalom-Ski-Taillierung. Ein Taillierung für einen All Mountain-Ski ist im Groben eine Riesenslalom-Taillierung, nur über die gesamte Skilänge etwas breiter (129-81-109). Es gibt aber auch Mischformen wie eine Multiradius-Taillierung, die sich aus einer Slalom-Schaufel und einem Riesenslalom- Skiende zusammensetzt. Für Freestyler im Funpark gibt es, damit das Rückwärtsfahren nicht zum Problem wird, auch symmetrische Sidecuts, wie etwa 116-85-116.

Sidewall:
... nennt man die Seitenwange des Skis. Sie sorgt nicht nur für die Langlebigkeit des Skis, sondern ist unter anderem auch für die Dämpfung der Kante verantwortlich.

Skibindungen:

Was kostet die Bindungsmontage?
Nichts, das nennen wir Kundenservice.

Wie lange dauert die Montage?
Unsere Werkstattcrew montiert die Bindung am Tag der Bestellung - die Auslieferung verzögert das nicht.

Wie wird die Bindung montiert? 
Wenn Sie die Sohlenlänge Ihrer Skischuhe angeben, montieren wir die Bindung. Dazu finden Sie im Bestellformular entsprechende Felder.
Wenn Sie uns nur Ihre Schuhgröße angeben, ist eine Montage ebenfalls möglich. Allerdings gibt es Längenabweichungen zwischen den Schuhmodellen, so dass wir keine Gewähr übernehmen können, dass Ihr Skischuh tatsächlich in die Bindung passt.

Beachten Sie bitte, dass die Bindung in jedem Fall noch im Fachgeschäft genau eingestellt werden muss!

Ohne Angaben schicken wir Ski und Bindung unmontiert oder -wenn möglich- so, dass sie auf jeden Schuh eingestellt werden kann.

Wird die Bindung eingestellt?
Nein. Für eine sichere Einstellung werden Ski, Schuh und Fahrer benötigt. Die Bindung muss daher immer im Fachhandel eingestellt werden. 
Wer Gegenteiliges behauptet, geht fahrlässig mit Ihrer Sicherheit um.

Eine „grobe Voreinstellung“ ersetzt nicht die Überprüfung im Geschäft. Nehmen Sie die Einstellung nicht selbst vor! Ohne elektronische Überprüfung gefährden Sie Ihre Sicherheit. Im guten Fachgeschäft kostet die Bindungseinstellung maximal 10,00 Euro.

Wie stelle ich die Bindung selbst ein?
Am besten gar nicht. Durch unterschiedliche Reibungswiderstände der Skischuhe kann der tatsächliche Auslösewert bis zu 30 % vom Wert auf der Bindungsskala abweichen. Eine „grobe Voreinstellung“ ersetzt nicht die Überprüfung im Geschäft. Nehmen Sie die Einstellung nicht selbst vor! Ohne elektronische Überprüfung gefährden Sie Ihre Sicherheit.

Welche Bindung passt zu mir?
Das wichtigste Kriterium bei Skibindungen ist, dass Ihr persönlicher Z-Wert überhaupt bei einer Bindung eingestellt werden kann.
Der Z-Wert ist ein rechnerischer Wert, der anhand von Fahrkönnen, Alter, Gewicht, Größe und Schuhsohlenlänge ermittelt wird. Dieser Wert wird bei allen 4 Bindungsteilen eingestellt und elektronisch überprüft.

Bei der Bindungswahl heißt es nicht, je höher der Z-Wert geht, desto besser die Bindung!
Darum haben wir Ihnen hier eine kleine Entscheidungshilfe zusammengestellt, damit jeder Skifahrer 
die richtige Bindung findet.

Kinder: 
10 bis 55 kg: Bindungseinstellbereich 0,75 – 4,5
24 bis 75 kg: Bindungseinstellbereich 2,5 – 7

normale Skifahrer:
       bis 80 kg: Bindungseinstellbereich 2 – 9
30 bis 100 kg: Bindungseinstellbereich 3 – 10
40 bis 115 kg: Bindungseinstellbereich 3 – 11

sportliche Skifahrer:
    bis 100 kg: Bindungseinstellbereich 3 – 10
49 bis 115 kg: Bindungseinstellbereich 3 – 11/12
55 bis 130 kg: Bindungseinstellbereich 4 – 13/14

rennsportliche Fahrer:
       bis 70 kg im Kinderbereich: Bindungseinstellbereich bis 10
45 bis 105 kg: Bindungseinstellbereich 3 – 11/12
50 bis 105 kg: Bindungseinstellbereich 4 – 11/12
50 bis 115 kg: Bindungseinstellbereich 4 – 13/14

ab 100 kg oder für extremen Renneinsatz:
Bindungseinstellbereich 5 – 15 oder mehr

Alle Angaben ohne Gewähr! Auch die Größe, Schuhsohlenlänge und das Alter haben Einfluss auf den Bindungseinstellwert!

Skilängen:
Skilängen sind abhängig vom Fahrkönnen, Gewicht und den Vorlieben (Fahrstil) des Fahrers, sowie der Bauart des Skis. Aus diesen Gründen können kaum allgemeingültige Empfehlungen ausgesprochen werden. Als Orientierung kann man aber sagen:

Kinderski:
Je nach Alter und Fahrkönnen der Kinder etwa Brust- bis maximal Kinnhöhe.

Absolute Anfänger:
Ca. 20 cm unter Körpergröße

Fortgeschrittene Fahrer:
Je nach Fahrstil zwischen 15 cm und 5 cm unter Körpergröße

Sportliche Skifahrer:
Bei Könnern ist stark zwischen den gewählten Skimodellen und den Vorlieben des Fahrers zu unterscheiden.
Racecarver, Allroundcarver, Allmountainski und Skiercross-Modelle werden für gewöhnlich maximal körperlang bis minimal Körpergröße –10 cm gefahren. RS-Rennski werden minimal körperlang gefahren.

Slalomcarver können in jeder Länge gefahren werden. Hier gilt die Faustformel: Je kürzer der Ski ist, desto bissiger wird er. Je länger desto allrounder fährt er sich. Über die Körpergröße zu gehen macht aber wenig Sinn.

Skistocklängen:
Stocklänge Körpergröße
70 cm    bis 103 cm
75 cm 104 - 110 cm
80 cm 111 - 117 cm
85 cm 118 - 124 cm
90 cm 125 - 132 cm
95 cm 133 - 139 cm
100 cm 140 - 146 cm
105 cm 147 - 153 cm
110 cm 154 - 160 cm
115 cm 161 - 167 cm
120 cm 168 - 175 cm
125 cm 176 - 182 cm
130 cm 183 - 189 cm
135 cm     ab 190 cm

Torsionssteifigkeit:
... beschreibt, wie stark sich ein Ski um die Längsachse verdreht, wenn er in der Kurve gefahren wird. Je höher die Torsionssteifigkeit, desto exakter hält der Ski die Spur, aber desto weniger Fehler des Fahrers verzeiht der Ski.

Woodcore:
... ist der Holzkern. Es gibt ihn in verschiedenen Ausführungen. Als Vollholzkern (full Woodcore) oder als Teil-Holzkern. Der Holzkern ist das Herz des Skis und entscheidet durch seine Zusammensetzung oder Bauform deutlich über die Fahreigenschaften.

 

Fazit:
Aus allen oben genannten Begriffen bzw. Eigenschaften und deren „Mischungsverhältnis“ ergeben sich die Fahreigenschaften eines Skis.Es sind also Zigtausende von Optionen denkbar, die zu unterschiedlichsten Skicharakteren führen. Es gibt also keine guten und schlechten Ski, aber nicht jede Kombination passt zu jedem Skifahrer.

Diese Vielfalt haben wir in unserem Traumskifinder bedacht, sodass anhand Ihrer Eingaben immer der optimale Ski für Ihre Bedürfnisse vorgeschlagen wird.

 


Ersatzteile

Wo bekomme ich Ersatzteile für meine Skischuhe?

Im Fachhandel vor Ort. Wenn Sie uns Ihre Schuhe einschicken und wir den Schuh ggf. ohne passende Ersatzteile zurückschicken müssen, wird es einfach zu teuer. Besonders ältere Absatzplatten und Schnallen sind bei vielen Herstellern nicht mehr erhältlich.

Beachten Sie bitte, dass der Kunststoff der Skischuhe Weichmacher enthält, ohne die das Material spröde wird. Im Laufe der Jahre verflüchtigen sich diese Weichmacher, sodass der Skischuh –besonders bei Kälte– plötzlich und ohne Vorwarnung während der Fahrt bersten kann. Dies führt immer wieder zu schweren Unfällen.
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