Viele Skifahrer wissen gar nicht, was eigentlich in ihnen steckt. Mit der Discovery-Serie präsentiert Head Allmountain-Ski, die sich an deinen Fahrstil anpassen, statt zu verlangen, dass du dich anpasst, und dir damit erlauben, ganz neue Möglichkeiten zu entdecken.
Manche Ski brauchen ständige Aktivität und Aggressivität, um zu zeigen, was in ihnen steckt, aber machen einem das Leben schwer, wenn es mal sulzig ist oder man mal etwas entspannter fahren will. Andere Ski drehen zwar superleicht, werden aber, sobald es etwas schneller wird, unruhig und zwingen zu einem vorsichtigen und langsamen Fahrstil.
Die Idee hinter Discovery
In den meisten Skifahrern steckt mehr als nur eine Art zu fahren: Manchmal willst du in Höchstgeschwindigkeit die Pisten runter rasen, manchmal, wenn die Beine vielleicht schon etwas schwerer sind, hast du mehr Lust auf entspanntes Cruisen. Und auch die Bedingungen sind nicht immer gleich: Mal ist die Piste hart und eisig und du brauchst einen Ski, der griffig genug ist, um dir die nötige Sicherheit zu geben, mal ist sie sulzig und zerwühlt, und du brauchst einen Ski, der dir das Eindrehen möglichst leicht macht. Die Discovery-Serie wurde entwickelt, um genau diese Vielseitigkeit abzubilden.
Anstatt vom Fahrer eine bestimmte Fahrweise einzufordern, versucht sie, sich dem Fahrstil des Fahrers anzupassen.
Was Auxetic auf der Piste bedeutet
Das Geheimnis hinter der Vielseitigkeit der Discovery-Ski liegt vor allem im Einsatz von Auxetic.
| Auxetic (griechisch: auxetos, in etwa: das, was wächst) ist ein Material, das mit deinen Ambitionen wächst. |
Das Besondere an Auxetic, das unter anderem auch in der Luftfahrt und der Biomedizin eingesetzt wird, ist seine ungewöhnliche Reaktion auf Belastungen: wird es in die Länge gezogen, wächst es in die Breite, wird es zusammengedrückt, zieht es sich zusammen.
Für die Ski der Head Discovery-Serie bedeutet das, dass sie ihren Charakter abhängig davon verändern, wie intensiv sie gefahren werden, also über einen progressiven Flex verfügen. Wenn du in schwierigem Gelände unterwegs bist, und daher etwas langsamer und vorsichtiger fahren willst, dir am Abend die Beine schwer werden oder dir einfach nur eine Rund entspanntes Cruisen gönnen willst, sind die Discovery-Ski spielerisch, extrem leicht zu drehen und fahren sich ruhig und intuitiv.
Willst du hingegen einmal richtig Gas geben, versteift sich das Auxetic-Material, sobald du beschleunigst und mehr Druck auf den Ski ausübst, und sorgt so in Kombination mit dem gefrästen Holzkern und der Superframe-Konstruktion aus Fiberglas für mehr Kantenhalt, besseren Rebound und ein deutlich aggressiveres Fahrgefühl durch die Kurve.
Das Ergebnis ist ein Ski, der dich nicht zwingt, härter zu fahren – sondern dich belohnt, wenn du es tust und dir erlaubt, deine Möglichkeiten zu entdecken, wie es dir gerade passt. Die Discovery-Ski fordern keine ständige Aggression, sie passen sich einfach deinem Fahrstil an – ob entspanntes Freeriden, technisches Carving oder kraftvolles Fahren im variablen Schnee.
Leichtigkeit, Gleichgewicht und Sicherheit
Auch abseits der Wunderwaffe Auxetic überzeugen die Discovery-Modelle mit innovativen Materialien und Konstruktionsweisen.
Dazu zählt das von Head schon seit längerem verwendete Material Graphene, das als leichtestes Material gilt, das jemals entdeckt wurde und das, strategisch verbaut, dank seiner enormen Härte zur Griffigkeit und Torsionssteifigkeit beiträgt, ohne die Discovery-Ski unnötig schwer zu machen.
Auch unter den Füßen zeichnen sich die Discovery-Ski durch eine durchdachte Bauweise aus. Die Better Balance-Bindungsplatte sorgt nämlich für einen konstanten Vorlagewinkel von 0,75 ° über alle Schuhsohlenlängen. Das sorgt für eine einfachere Schwungeinleitung, mehr Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten und zuverlässige Kraftübertragung gerade bei schnellen Änderungen von Gelände und Schneebedingungen.
Zudem ist die Bindungsplatte so konstruiert, dass jeder Discovery-Ski problemlos mit der innovativen Protector-Bindung aufgerüstet werden kann. Diese Bindung kann im Gegensatz zu herkömmlichen Alpin-Bindungen auch im Fersenbereich horizontal, also seitlich auslösen und so bei Stürzen die Belastung des Kreuzbandes erheblich reduzieren.
Die Discovery-Serie im Überblick
Wer sich erstmals mit der Serie beschäftigt, findet hier eine grundlegende Einordnung.
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Discovery 78 Sport
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Discovery 78 Pro
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Discovery 82 Pro
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Discovery 86 Pro
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Die Unterschiede zwischen Discovery 78 Sport und Discovery 78 Pro
Die Discovery-Range selbst ist breit gefächert, aber durchdacht strukturiert. Ein Beispiel dafür ist der Head Discovery 78 Sport, den man als Einstiegs-Modell in die Discovery-Welt bezeichnen könnte. Mit seinem leichten Komposit-Kern, dem vergleichsweise kleinen Radius und dem Allride-Rocker ist bei diesem fehlerverzeihenden Ski alles auf eine leichte Schwungeinleitung hin ausgerichtet, ohne dass es dabei an Reaktionsfreudigkeit und Kontrolle mangelt. Damit eignet er sich hervorragend für Skifahrer, die die Grundlagen beherrschen und bereit sind, mehr vom Berg zu entdecken.
Für noch etwas sportlichere Fahrer eignet sich der Head Discovery 78 Pro, der mit seinem Vollholzkern bei gleichem Shape ein Plus an Laufruhe und Torsionssteifigkeit bietet. Dieser leichte, verlässliche und fehlerverzeihende Pistencarver richtet sich vor allem an fortgeschrittene und sichere Fahrer, die sich auf allen Pistentypen auch bei höheren Geschwindigkeiten sicher fühlen und Wert auf Präzision, besseren Kantengriff kraftvolle, dynamische Schwünge legen.
Für wen eignen sich Discovery 82 Pro und Discovery 86 Pro?
Wenn du zwar gern auf der Piste unterwegs bist, aber vielleicht auch etwas häufiger den einen oder anderen Abstecher ins Gelände unternehmen möchtest, könnten die zwei breiteren Modelle der Discovery-Familie, Head Discovery 82 Pro und Head Discovery 86 Pro genau das richtige für dich sein.
Der Discovery 82 Pro ist der perfekte Alleskönner für fortgeschrittene bis sportliche Fahrer, die ihre Möglichkeiten erweitern wollen: schmal genug für schnelle Kantenwechsel auf der präparierten Piste, breit genug, um mit dem unpräparierten Schnee neben den Pisten klarzukommen, bietet dieser Ski genau die richtige Mischung aus solidem Kantengriff, Laufruhe und einem schönen Rebound für dynamisches Carven. Ihn findest du auch in unserem ausführlichen →Allmounain-Skitest.
Das sportlichste Modell der Serie ist der Head Discovery 86 Pro. Zugleich ist er mit seiner 86-mm-Mittelbreite auch der Ski der Serie, der am besten in zerfahrenem Schnee oder leichtem Powder funktioniert, ohne dabei die Tauglichkeit für Hochgeschwindigkeits-Carven auf der Piste vermissen zu lassen. Für sportliche Fahrer, die einen Ski suchen, der sich durch progressive Kraftentfaltung und berechenbares Handling auszeichnet, der mit ihren Ambitionen wächst und alles, was der Skitag bringt, mitmacht, ist dieser Ski genau der richtige.
Unser Eindruck
Die größte Stärke der Discovery-Serie liegt in ihrer klaren Abstufung. Statt mehrere sehr ähnliche Modelle anzubieten, gibt Head jedem Ski innerhalb der Range eine erkennbare Aufgabe.
Für dich macht das die Wahl einfacher: Entscheidend ist weniger die Technologie als die Frage, wo du hauptsächlich unterwegs bist und wie du Ski fährst. Genau deshalb wirkt die Serie übersichtlich und praxisnah. Das ist im heutigen Skimarkt längst nicht selbstverständlich.



