Im Test: CEP-Kompressions-Skisocken

Nachdem unsere Teamfahrerin Laura die CEP-Kompressions-Skisocken ausgiebig getestet hat, kommt sie zu diesem Eindruck:

"Die Socken haben ein sehr gutes Tragefühl. Das Kompressionsgefühl ist total angenehm und nicht zu stark. Auch das Anziehen erweist sich als unkompliziert. Das Material wirkt hochwertig und sauber verarbeitet. Beim Skifahren geben die Socken ein angenehmes Wärmefühl, was ich super finde. Zudem hat man ein Gefühl von „leichten Beinen“. Dieses ungewohnte Gefühl kommt an langen Skitagen mit vielen Pistenkilometern besonders zum Vorschein. Ich bin positiv überrascht. Die Socken liegen preislich deutlich über dem von 'normalen' Skisocken, das ist schon klar. Trotzdem würde ich jetzt keine anderen Socken mehr kaufen. Da wasche ich lieber einmal mehr.“

Einige Fakten zu CEP

CEP ist eine Marke der Firma medi, die mit 2.200 Mitarbeitern – größtenteils am Stammsitz in Bayreuth – medizinische Kompressionsstrümpfe, Strumpfverbänden usw. herstellt. Wer jetzt meint, dass er solange er oder sie noch Ski fährt, keinen Bedarf an Sanitätsartikeln hat, der sollte sich dennoch das Wissen, das aus diesem Bereich kommt beim Sport zunutze machen, da sie einen optimalen Tragekomfort bieten und auf ganz andere Art gestrickt sind als alle anderen Socken am Markt. Clever positionierte Polsterzonen und ein breiter Komfortbund gewährleisten den Tragekomfort,  den man sich wünscht. Die anatomische Passform von Fußteil, Knöchelzone und Wadenbereich stellen sicher, dass die Strümpfe exakt der Fuß- und Beinkontur folgen.
Noch sind diese Punkte aber eigentlich selbstverständlich bei hochwertigen Skisocken, die jedoch etwa 40% günstiger sind.

Das Besondere an CEP-Skisocken

Der Unterschied beginnt aber beim Größensystem. Es gibt keine Schuhgrößen, sondern nur eine Größe nach Wadenumfang. Warum? Das Stichwort ist Kompression, sie funktioniert so: Die spezielle Stricktechnik aktiviert die Grundspannung der Muskeln. Der exakt definierte Kompressionsverlauf im Gestrick steigert die Durchblutung. Das bedeutet mehr Sauerstoff für die Muskeln und dadurch mehr Energie für den Fahrer. Gleichzeitig werden Stoffwechselreste (sogenannte Schlackenstoffe wie z.B. Laktat) aus der Muskulatur abtransportiert, was den Skifahrer schneller regenerieren lässt.


Und das Resultat:

Kein oder deutlich weniger Muskelkater in den ersten Tagen und was besonders die Frauen erfreuen dürfte: warme Füße. Die Kompression sorgt für eine deutlich bessere Durchblutung, was dann eben auch wärmerer Füße zur Folge hat. Und das soll jetzt 50 Euro wert sein? Wir meinen ja! Sicher kennt fast jeder von uns das Gefühl von Bleibeinen, wenn man am späten Nachmittag die Skischuhe abstreift. Und wenn man das mit den richtigen Skisocken in den Griff bekommt, ist das Geld gut investiert!

Also, nicht lange sinnieren, sondern einfach den Versuch wagen. Wir sind sicher, dass dein erstes Paar CEP-Socken nicht dein letztes Paar war!

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