Völkl Racetiger: Ein Klassiker unter den Racecarvern

Nun leben wir in Zeiten, in denen viele sogenannte ewige Wahrheiten ins Wanken geraten: Dass es im Sommer zuverlässig warm und im Winter kalt ist, erwartet kaum einer mehr.
Und in Anbetracht der jüngsten Skandale in der hiesigen Automobilindustrie muss man sich schon fragen, ob das Label „Made in Germany“ immer noch für beste Qualität steht.

Völkl Racetiger zu Recht ein Klassiker?

Es gehört zu den Eigenschaften eines Klassikers, dass er zwar schon lange da ist, aber keinesfalls alt oder gar altbacken. Im Gegenteil: Ein Klassiker zeichnet sich dadurch aus, dass er immer frisch ist und mit dem Alter immer besser wird.

Dass die Firma Völkl im Allgemeinen und der Völkl Racetiger im Besonderen schon lange da sind, lässt sich ernsthaft kaum bezweifeln. Seit 1973 ist mit dem Renntiger ein Modell auf den Markt gebracht, das von den Pisten kaum mehr wegzudenken ist.

Racetiger für jeden Racecarver-Geschmack

Seitdem hat sich einiges geändert: Es gibt nicht mehr bloß einen Renntiger der internationalisiert inzwischen Racetiger heißt, sondern eine ganze Kollektion: Da wären die Racetiger SC und Racetiger RC für den mittleren bis guten Fahrer, der eine vor allem für kurze, der andere für lange Schwünge geeignet. Darüber thronen die Top-Modelle Racetiger SL (Slalom) und Racetiger GS (Giant-Slalom) für die wirklich schnellen Spitzenfahrer.

Für die ganz Wagemutigen bringt Völkl in diesem Winter die den Racetiger GS Pro und Racetiger SL Pro auf den Markt. Diese High-End Modelle werden dafür frisiert, wie zu Urzeiten des Renntigers die Puch-Mofa des Nachbarjungen: eine Worldcup-Bindungsplatte, eine absolute Spitzenbindung und Racefinish schließt die Lücke zwischen Rennski und den Toppmodellen für den Amateur-Pistenspaß. 

Der Skitest: Wer braucht die Toppmodelle der Racetiger-Serie?

Deshalb haben sie getestet: Wer richtig schnell unterwegs ist, der ist mit den beiden Spitzen-Modellen Racetiger SL und GS sicher sehr gut bedient. Wer allerdings in den letzten 5% Geschwindigkeit noch mehr Laufruhe sucht, der ist mit Hilfe der Pro-Modelle auf der beruhigenden Seite. Doch was sagen unsere beileibe nicht schlecht auf dem Ski stehenden Mitarbeiter? „Der Pro ist der geilste GS-Ski auf dem ich seit langer Zeit gestanden habe. Aber die anderen sagen: „Super laufruhig, aber in mittleren Geschwindigkeiten finde ich das „normale“ GS-Modell lebendiger.“

Fazit aus dem Skitest:

Für mittlere bis extrem schnelle Pistenfahrer ist für jeden etwas dabei. Lange Radien, kurze Schwunge. Echte Sahneski, man muss nur seinen eigenen Geschmack kennen.

Damit steht die Racetiger-Reihe nicht nur für geniale Ski, sondern auch für Vielseitigkeit und hat damit den Titel „Klassiker“ voll und ganz verdient. Und für diese Skimodelle ohne Dieselmotor gilt, was schon immer galt: „Made in Germany“ steht für  Qualität, innovative Technik und klassische Handwerkskunst. Manche Dinge ändern sich halt nie. Jetzt muss nur noch der Winter kalt genug werden.

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