Der beste Freeride-Ski? Rossignol Soul 7 und Sky 7 im Test

Welche Eigenschaften muss der beste Freeride-Ski haben?

Was muss ein Freeride-Ski mitbringen, damit es sich lohnt, ihn als Begleiter für das nächste Freeride-Abenteuer auszuwählen? Rossignol macht sich über genau diese Fragen seit Jahren Gedanken. Und mit Erfolg: Nicht umsonst gilt die 7-Serie von Rossignol schon lange als Benchmark im Freeride-Bereich. Doch natürlich gibt es immer Möglichkeiten, das Gute noch besser zu machen. Und mit dieser Absicht haben die Entwickler von Rossignol ihre legendären Modelle Soul 7 und Sky 7 noch einmal komplett neu durchdacht.

Soul 7 und Sky 7: immer schon leicht und agil

Eine der wichtigsten Eigenschaften eines Freeride-Skis hatten Soul 7 und Sky 7 schon von Anfang an: Dank Leichtholzkern und geringem Schwunggewicht an Tip und Tail sind sie ausgesprochen leicht und agil. In Kombination mit dem ausgeprägten Rocker und der 106 mm-Mittelbreite erlaubt der Soul 7 so müheloses Floaten und spielerische Wendigkeit auf Powder. Und auch der schmalere Sky 7 bietet dem erfahrenen Skifahrer einen spielerischen Einstieg ins Freeriden.

Pistentaugliche Freeride-Ski

Aber: In unseren Breiten ist es leider nicht immer garantiert, dass auch wirklich soviel Schnee fällt, dass man ernsthaft von Tiefschnee sprechen kann. Deshalb sieht sich auch der überzeugteste Powder-Verrückte früher oder später mit der Notwendigkeit konfrontiert, ab und zu auch mal auf einer „normalen“ Piste fahren zu müssen.
Viele Freeride-Modelle leiden in solchen Situationen darunter, dass sie zwar extrem leicht und drehfreudig sind, aber auf harter Piste nicht genug Torsionssteifigkeit und Stabilität aufweisen, um sicher auf der Kante gefahren werden zu können. Und auch für Fahrer, die einen aggressiven, weniger relaxten Fahrstil bevorzugen, sind diese Ski oft zu unruhig.

Technische Neuerungen beim Soul 7 und Sky 7

Für eine bessere Laufruhe hat Rossignol bereits im letzten Winter eine innovative Legierung aus Carbon und Basalt in den Soul 7 und Sky 7 gebaut. Diese diagonal im Mittelteil verbaute Faser sorgte für einen besseren Kantengriff und eine optimale Kraftübertragung, ohne auf Kosten der Leichtigkeit und der Verspieltheit zu gehen. Das Ergebnis: ein Ski, der zwar unter der Bindung stabil und torsionssteif und in Tip und Tail leicht und spielerisch war, dem es aber etwas an Homogenität mangelte.

Um das zu beheben, hat Rossignol in diesem Winter eine verlängerte Schaufel entwickelt, die aufgrund ihrer charakteristischen Wabenstruktur noch leichter ist als je zuvor und die zudem besser in das Chassis des Ski integriert ist. Dadurch bieten Soul 7 und Sky 7 nicht nur einen ausgeglicheneren und gleichmäßigeren Flex von Tip zu Tail sondern sind sogar noch handlicher und leistungsstärker geworden.

Unser Fazit: Rossignol macht mit dem Soul 7 und Sky 7 das Gute noch besser

Der perfekte Freeride-Ski muss also viele Eigenschaften haben: Stabilität, Auftrieb,
Leichtigkeit, Vielseitigkeit und Homogenität. Obwohl sich dieses optimale Profil in sich schon widerspricht, kommen der Soul 7 und Sky 7 von Rossignol diesen Anforderungen an den perfekten Freeride-Ski wundersam nahe.

Alle Artikel zum Thema: Freeride Ski