Vor 53 Jahren: Dr. Bob Smith erfindet die Skibrille

Ohne die Leidenschaft der Menschen, die Wintersport betreiben und daran arbeiten, ihn immer besser zu machen, wäre er nichts. Das gilt auch für die Skibrille. Sie wäre nicht das, was sie heute ist, wäre da nicht jemand gewesen, der den perfekten Skitag noch besser machen wollte.

Problem: Schlechte Sicht bei bestem Wetter

Die Geschichte beginnt 1965 ausgerechnet in Kitzbühel: Der in Süddeutschland stationierte US-amerikanische Zahnarzt Dr. Robert Smith, genannt Dr. Bob (nicht zu verwechseln mit dem Dr. Bob aus dem Dschungel-Camp), nutzt jede freie Minute, um in den Schnee zu kommen. Nur eines störte ihn bei seinen Wochenend-Trips nach Österreich: Je besser der Schnee für den passionierten Powder-Liebhaber war, desto schlechter wurde seine Sicht.
Das lag daran, dass die zu dieser Zeit verfügbaren Skibrillen große Belüftungslöcher und nur eine Scheibe hatten. Durch die Löcher geriet der Schnee in die Brille, die Feuchtigkeit stieg und der Temperaturaustausch ging direkt durch die Scheibe. Die Folge: Die Brille ist sofort beschlagen, und Dr. Bob konnte nichts mehr sehen.

Die Urform der modernen Skibrille

Doch er war nicht bereit, sich davon aufhalten zu lassen. Ihm kam die Idee, eine Skibrille mit Doppelscheibe (ähnlich einem Isolierglas-Fenster) zu bauen, um den Temperaturaustausch durch die Scheibe zu verlangsamen. So konnte sich die innere Scheibe aufwärmen und beschlug nicht so schnell.
Wieder zuhause in Nordkalifornien erwarb er ein Patent für einen offenzelligen, atmendem Schaumstoff, den er für die Belüftung verwendete und machte sich am heimischen Küchentisch mit Ehefrau und Freunden daran, die erste thermisch versiegelte Skibrille der Welt und damit die Urform der modernen Skibrille zu basteln. Nach erfolgreichen Tests im Kühlraum der Talstation von Alta und natürlich auf der Piste begann Dr. Bob, seine Schöpfung aus dem Kofferraum gegen Gratis-Liftkarten zu verkaufen.

 

Entwicklungen für den perfekten Skitag

Seit diesen bescheidenen Anfängen hat sich eine Menge getan. Aus dem kleinen Nebengeschäft entwickelte sich ein großes Unternehmen mit einem hochmodernen Produktionsstandort in Clearfield, Utah, und einem Firmenhauptquartier in Portland, Oregon. An der Entwicklung ist heute ein ganzes Netzwerk leidenschaftlicher Wintersportler beteiligt. Doch alle, ob Designer, Techniker oder beteiligte Athleten fühlen sich nach wie vor Dr. Bob`s Ziel verpflichtet, es zu ermöglichen, einen Tag im Schnee ungestört genießen zu können.

Meilensteine der Skibrillen-Entwicklung

Die Entwicklung der Skibrille ist seit 1965 lange nicht stehengeblieben:

  • 2006 betritt Smith auch den Helmmarkt und macht sich die langjährige Erfahrung in der Entwicklung beschlagsfreier Brillen zunutze, um mit der Air-Evoc-Technologie ein System vorzustellen, das Brille und Helm perfekt integriert und die Luft optimal abzuleiten.
  • 2007 bringt Smith nach siebenjähriger Entwicklungsarbeit und einer vollständigen Änderung des Fertigungsprozesses mit der Smith I/O die weltweit erste Skibrille mit einem intuitiven Scheiben-Schnellwechselsystem auf den Markt.         
  • 2016 liefert Smith mit der ChromaPop-Scheibe, die perfekt auf wechselnde Lichtverhältnisse abgestimmt ist und die Kontraste und Farben des Terrains verstärkt, einen neuen Entwicklungshöhepunkt.

2018: Highlights der Skibrille Smith I/O Mag

Und 2018? Auch in diesem Winter bringt Smith mit der Smith I/O Mag den vorläufigen Höhepunkt der Skibrillen-Entwicklung auf den Markt. Sie verbindet die besten vorhandenen Technologien und setzt noch eins drauf: Von den sphärischen Carbonic-X-Scheiben für ein maximales Sichtfeld über die 5X-Antifog-Technologie für optimale Beschlagsfreiheit bis hin zur TLT-Scheibentechnologie für kristallklare Sicht: in der Smith I/O Mag steckt die modernste Technik drin (wie übrigens auf im Modell Smith I/O X black).

Die Krönung ist jedoch die neue Version von Smith`s Scheiben-Schnellwechselsystem: Mithilfe von acht magnetischen Kontaktpunkten finden die Scheiben wie von selbst in die richtige Position. Dafür, dass sie dann auch, egal was passiert, in dieser Position bleiben, sorgt ein minimalistisch designter aber leicht zu bedienender Schließmechanismus.
Egal also, wie Sicht und Wetter sich entwickeln: Mit dem neuen Smith MAG Scheibenschnellwechselsystem kann man schnell reagieren.


Vor 53 Jahren hat die Entwicklung der modernen Skibrille begonnen. Wer hätte damals gedacht, dass in 53 Jahren voller Innovationen aus einer privaten Bastelei mal etwas wie die Smith I/O Mag hervorgehen würde.  Aber die Entwicklung bleibt nicht stehen. Wir sind gespannt, was in den nächsten 53 Jahren noch kommt.

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