Leichter, stabiler, besser? Wir zeigen dir die Atomic Vantage-Serie!

Allmountain: Ein Ski für alle Fälle

Was erwartet man von einem Allmountain-Ski? Nun, der Name spricht für sich: Eigentlich alles. Ein Allmountain-Ski soll morgens auf der frisch präparierten Piste beim rasanten Carven schön ruhig laufen und nachmittags bei der letzten Abfahrt im Sulz nicht zu viel Kraft kosten. Er soll auch dann noch genug Kantengriff bieten, wenn man plötzlich in eine Eisplatte fährt und er soll nicht gleich versinken, wenn man mal einen Abstecher ins Gelände wagen will. Kurz: Ein Ski für alle Fälle. Er soll dabei helfen, mit so ziemlich allem zurechtzukommen, was der Berg bieten kann. 

Leichtigkeit und Stabilität

Um das zu erreichen müsste man die Leichtigkeit von Freeride-Ski mit der Stabilität von Race-Carvern kombinieren. Das dürfte wahrscheinlich nie zu hundert Prozent zu funktionieren, doch der Ansatz, den Atomic mit der sogenannten (und laut eigenen Angaben „revolutionären“) Prolite-Technologie verfolgt, klingt zumindest theoretisch relativ vielversprechend: Statt einfach am Material zu sparen, um Gewicht zu reduzieren, beginnt man bei den neuen Vantage-Ski mit einem sehr dünnen und leichten Profil, das dann an den für Stabilität und Kantengriff entscheidenden Stellen, also vor allem unter der Bindung und über den Kanten gezielt verstärkt wird.
Das Ergebnis: Die neuen Vantage-Allmountain-Ski sollen durch ihr niedriges Gewicht extrem mühelos und kraftsparend zu fahren sein, durch das schlanke Profil ein besseres Schneegefühl und erhöhte Präzision vermitteln und dabei auch bei höchster Geschwindigkeiten Sicherheit geben.

Atomic Vantage im Test

Soweit also die Theorie: Ab auf die Piste!

Bei unserem Ski-Test im Kaunertal haben wir natürlich auch die neuen Atomic Vantage getestet. Und die Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen: Den Atomic Vantage 79 Ti nennt einer unser Tester einen „Top Ski für den ganzen Tag“ und lobt den „guten Kantengriff bei hohen Geschwindigkeiten“. Dabei verzeihe der Ski auch mal den ein oder anderen Fahrfehler, etwa wenn man mal in Rücklage gerät. Sein Fazit: „Gibt viel, verlangt wenig“. Und auch am Atomic Vantage 82 Ti hebt einer unser Tester hervor, dass er ein „Top-Ski für den ganzen Tag und für überall“ sei.

Taugen die neuen Vantage-Ski für alle Fälle?

Das kommt darauf an, was man erwartet. Gerade in den Extrembereichen kann auch der Vantage nicht mit den Spezialisten mithalten. Skifahrer, die am liebsten den ganzen Tag aggressive Kurzschwünge auf die harte Piste ziehen wollen, bleiben wohl am besten beim Top-Slalom-Carver. Und für Freerider, die sich erst wohl fühlen, wenn weit und breit keine Pistenraupe mehr zu sehen ist, kommt wohl eher ein deutlich breiterer Ski in Frage.

Doch für alle anderen, also für alle, die mal auf der Piste Gas geben und mal gemütlich durch den Powder cruisen wollen bieten die Vantage-Ski eine gute Lösung. Sie lassen sich leicht drehen, halten trotzdem stabil die Kante. Sie sind leicht und machen es dem Fahrer auch leicht, ohne dass man deswegen auf Geschwindigkeit verzichten müsste. Kurz: da macht man nichts falsch.

Mehr über Atomic Vantage? Hier findet Ihr unseren Skitest zum Atomic Vantage 82 Ti der Saison 2019/2020:

Klick hier: ▶ SKITEST Allmountain Ski 2019/20:  ATOMIC Vantage 82 Ti

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