Line Skis: Mehr Spaß in Powder und Park

Anfänge von Line Skis

Damals, 1995, war das Skifahren geprägt von langen, geraden, spitzen und steifen Ski. Gerade angesichts der Entwicklungen in anderen Fun-Sport-Arten dieser Zeit, war es für den jungen Produktdesign-Studenten und Ski-Fanatiker Jason Levinthal enttäuschend, dass die Skihersteller seiner Zeit nichts Neues ausprobierten. Kurzerhand nahm er die Sache selbst in die Hand und baute in der Holzwerkstatt seiner Schule einen ersten Twin-Tip-Kurzski.

Line Skis: Skientwicklung durch Experimente mit Material und Gelände

Wir spulen 23 Jahre vorwärts: Zwar hat sich Line-Skis längst von der Holzwerkstatt der Schule verabschiedet, doch die Firma steht noch immer für Experimente, für das Verlassen ausgetretener Pfade und für Spaß, Spaß, Spaß. Und im Zentrum stehen noch immer Athleten, die mit Material und Gelände herumexperimentieren, keine Scheu davor haben, etwas Neues auszuprobieren und dabei manchmal auf Lösungen stoßen, die alle anderen noch vor kurzem für falsch gehalten hätten.

Eric Pollard: Freerider in der Skientwicklung

Zum Beispiel Eric Pollard: seit fast zwanzig Jahren bei Line-Skis dabei, ist er einer der bekanntesten Freerider der Welt und entwickelte vor x Jahren den ersten Twin-Tip-Ski, der in Tip und Tail einen völlig symmetrischen Flex aufwies – eine Revolution im Freestyle-Bereich. Noch immer ist er dabei, arbeitet als Filmemacher, Designer und als Produktentwickler. Auf sein Konto geht zum Beispiel der fast schon zum Klassiker gewordene Line Sir Francis Bacon. Neben dem symmetrischen Flex, der das Rückwärtsfahren fast so leicht macht wie das Vorwärtsfahren, weist dieser Ski einige Eigenschaften auf, die ihn zu einem der vielseitigsten Allmountain-Ski überhaupt machen. Dank der 104-mm-Mittelbreite und der nahe am Mittelpunkt aufsteigenden Ski-Enden gleitet der Sir Francis Bacon leicht über den Powder hinweg und verliert auch bei Sulz nichts von seinem spielerischen Verhalten. Gleichzeitig sorgt der traditionelle Camber unter der Bindung für Kantengriff auf harter Piste und für einen heftigen Pop für weite Sprünge.

Neu: Line Sakana 

Neuestes Resultat von Pollards Kreativität ist der Line Sakana. Bei diesem Ski sieht man auf den ersten Blick, dass er anders ist als andere. Das auffällige Schwalbenschwanz-Ende sorgt einerseits dafür, dass man leichter driften kann, wenn man muss und gräbt sich andererseits leicht in den Powder, so dass die massive Schaufel schön oben bleibt. Die 105-mm-Mittelbreite sorgt in Kombination mit der weichen Schaufel für ein lockeres Absurfen jeglichen Powders. Und dank der Carbon-Flachs-Einlage ist auch für guten Kantengriff gesorgt, ohne dass das auf Kosten des Gewichts geht. Zusätzlich macht der 5-Cut-Shape den Sakana extrem vielseitig und erlaubt alles vom Umkurven eng stehender Bäume bis zu langgezogenen Schwüngen auf freier Fläche.

Der neue Line Tom Wallisch Pro

Ein weiterer Athlet, der für Line Skis um die Ecke denkt (und ab und zu auch springt) ist Tom Wallisch, Weltmeister und zweimaliger X-Games-Gewinner im Slopestyle. Wie nicht anders zu erwarten, ist der nach ihm benannte Line Tom Wallisch Pro ein Park-Spezialist, der aber auch auf dem ganzen Berg funktioniert. Early Rise-Rocker und symmetrischer Flex sorgen für Beweglichkeit in alle Richtungen, während der mit einem Carbon-Ollie-Band verstärkte Holzkern für noch mehr Power beim Springen sorgt.
All das beweist: Line Skis steht noch immer dafür, ausgetretene Pfade zu verlassen, Stop-Schilder zu ignorieren und dadurch genau da anzukommen, wo man hinwill.

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